Stress
am Steuer -
für viele ganz normal
Jeder
dritte
Autounfall wird einer Studie zufolge durch Stress verursacht -
Jüngere am
stärksten belastet
Hamburg
(AP) Jeder
dritte Verkehrsunfall in Deutschland wird laut Ergebnis einer
Untersuchung
durch Stress verursacht. Es seien vor allem
jüngere Autofahrer, die wegen
eines
Übermaßes an Stress einen Risikofaktor darstellen.
41 Prozent aller Befragten
in einer Studie unter 26 Jahren gaben an, sie seien am Steuer oft oder
immer
gestresst. In der Altersgruppe von 55 Jahren an
aufwärts waren es nur 15
Prozent.
Stress
beim
Autofahren scheint für viele der Befragten die normale
Situation zu sein. Nur
jeder elfte gab an, er fühle sich am Steuer nie unter
Stress. 91 Prozent
erwarten, dass die Belastung im Straßenverkehr in Zukunft
noch weiter zunehmen
wird, womit mit einer negativen Entwicklung der
Unfallstatistik zu rechnen
ist.
Es
ist davon
auszugehen, dass ein beträchtlicher Teil der jährlich
zwei Millionen Verkehrsunfälle
mit rund 500.000 Verletzten und 10.000 Toten auf Stress
zurückzuführen ist.
Viele der Stressfaktoren seien hausgemacht. 41 Prozent der Autofahrer
sind genervt, wenn Beifahrer alles besser wissen und
Anweisungen erteilen.
40
Prozent erklärten, sie gerieten in Stress, wenn
sie unter Zeitdruck stünden.
Als
weiterer
Stressfaktor entpuppte sich auch unsoziales Verhalten. 38 Prozent
fühlen sich
durch Rangelei um einen Parkplatz stark belastet. Staus
stellen für jeden
sechsten ein Stress-Problem dar. Am gefährlichsten ist Stress,
der nicht
erkannt wird, weil dann auch keine bewussten
Gegenmaßnahmen ergriffen
werden
können. Viele Autofahrer bemerken die Belastung erst
am Ende der Fahrt.
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