Entspannung für Muskulatur,Wirbelsäule,Nervensystem
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Stress bei Kindern und die Folgen

Unsere Gesellschaft und mit ihr, wir Menschen haben sich in den letzten Jahrzehnten rasant verändert. Immer mehr Scheidungen in Deutschland lassen für Kinder nun nicht immer unbedingt ein Horrorszenarium entstehen, aber elementare Veränderungen bedeuten sie auf jeden Fall. Familie bedeuten Geborgenheit und Sicherheit für unsere Kinder. Vater und Mutter sind immer für mich da, auch wenn ich mal „böse“ bin, sind Erfahrungen die für die meisten Kinder von Geburt an dazugehören sollten. Scheinbar selbstverständliche Dinge, wie z.B. das Sattwerden, das Getröstetwerden prägen das kindliche Gemüt nachhaltig und gehören zu den Bedingungen, die eine optimale Entwicklung des Kindes erst möglich machen. 
Für Kinder - und oft auch für Erwachsene - bedeutet eine Scheidung, neben den oft bereinigenden Effekten, puren Stress. Auch die kindliche Situation in der sogenannten „Patchworkfamilie“ kann ein großer Stressfaktor sein. Wer bringt sich wie in die neue Familie ein? Wo ist mein Platz? Hat meine Mutter oder Vater mich noch lieb? Unterschwellig beschäftigen sich Kinder mit solchen Gedanken. Familien in denen offen über solche Themen gesprochen werden, bedeuten für Kinder dennoch Stress- Situationen. 

Liebe ist das erste Grundbedürfnis menschlichen Lebens. Verändern sich z.B. durch Ehe-Scheidungen grundlegende familiäre Bindungen, so fühlt sich das Kind oftmals schuldig. Habe ich durch mein Verhalten dazu beigetragen, dass Mutter und Vater sich nicht mehr liebhaben? Solche Fragen haben oftmals im kindlichen Unterbewusstsein einen hohen Stellenwert. 

Derartige Stress-Situationen können unter Umständen für verändertes Verhalten der Kinder verantwortlich sein. Die unweigerliche Folge von Stress, sind körperliche Veränderungen. Geistige Anspannung zieht unweigerlich körperliche, bzw. muskuläre Anspannung nach sich. Muskelverspannungen können für Unkonzentriertheit, Müdigkeit, Nervosität, etc. verantwortlich sein. Die Folge ist oftmals, dass die schulischen Leistungen sich verschlechtern, oder dass die Kinder besondere Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Diese Auffälligkeiten im Verhalten sorgen oftmals für eine Fehlanpassung des Kindes an seine Umwelt, zur Unfähigkeit sich zu verständigen und sehr schnell droht eine Form von Isolation. 

Werden diese Veränderungen nicht in Zusammenhang mit einer vorausgegangenen Stress-Situation gebracht und die Kinder wiederum ermahnt oder gerügt, entsteht ein Teufelskreis. Ein Teufelskreis der mit noch größerer Anspannung einhergeht. Denn Kinder reagieren äußerst sensibel. 

Muskelverspannungen sorgen oftmals für eine Fehlhaltung, sowohl geistig, wie auch körperlich. Verspannte Muskeln sorgen immer im Hals-Nackenbereich für den Beginn einer Kettenreaktion muskulärer Verspannung entlang der gesamten Wirbelsäule, hin zum Becken und zu den Beinen. Dauert dieser verspannte Zustand über einen längeren Zeitpunkt an, oder ist er stark genug, macht die Wirbelsäule aufgrund dieses Muskelzuges einen Anpassungsprozeß. Denn die Wirbelsäule und jeder andere Knochen im Körper kann sich nicht aus eigener Kraft bewegen. Nur Muskeln haben Bewegungsnerven und sind somit für Bewegung zuständig. In den Bereichen der Wirbelsäule wo sich aufgrund des Muskelzuges eine Krümmung ergibt, können dazwischenliegende Nervenbahnen in ihrer Funktion eingeschränkt werden. Nervenbahnen die vielleicht für die Konzentrationsfähigkeit, oder die seelische Balance zuständig sind. Eine amerikanische Forschergruppe hat bereits in den 70iger Jahren herausgefunden, dass ein Druck von 2g ausreicht, um die Leitfähigkeit der Nerven um bis zu 50 % einzuschränken. Körperliche Fehlfunktionen wie z.B. Unruhe, Müdigkeit, Lustlosigkeit, oder Konzentrationsschwäche sind unter Umständen die Folge. 
Eine Möglichkeit, diesen Kreislauf zu durchbrechen und den kindlichen Körper zu entspannen, bietet die Gesundheitspflege Vitametik
®. 
Resultierend aus dem beschriebenen Muskelzug ergibt sich ein funktioneller Beckenschiefstand und damit verbunden eine Differenz der Beinlänge. Durch einen einfachen Beintest stellt der Vitametiker diese Differenz der Beinlänge fest. Die vitametische Behandlung besteht aus einem kaum wahrnehmbaren, manuellen Impuls auf dem seitlichen Halsmuskel. Diesem Impuls antwortet die Muskulatur mit einem Reflex. Und zwar einem Reflex der die Muskulatur „loslassen“ lässt. Weil jeder Muskel mit dem anderen verbunden ist, muss dieses „Loslaß“ Signal an die nachfolgenden Muskeln weitergegeben werden. Es entsteht eine richtige Kettenreaktion in deren Folge sich die gesamte Muskulatur, über das Nervensystem entspannen. Dieser „Loslaß“ Reflex kann bereits nach wenigen Minuten bei einem zweiten Beintest, an der dann ausgeglichenen Beinlänge festgestellt werden. 
Der kindliche Körper kann sich in seinem eigenen Tempo regenerieren. 
Oftmals ist erst nach diesem körperlichen Entspannungsvorgang eine entspanntere, bzw. gelassenere innere Haltung des Kindes möglich. 

Gaby Voigt

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